Mobilitätsbudgets bieten Unternehmen eine Möglichkeit, nachhaltige und flexible Mobilität ihrer Mitarbeiter:innen zu unterstützen. Statt eines einzelnen Mobilitätsangebots steht dabei ein Budget zur Verfügung, das für unterschiedliche Formen der Mobilität genutzt werden kann – beispielsweise für öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder Sharing-Angebote.
Doch welche Lösungen passen zu unterschiedlichen Unternehmen? Welche Rahmenbedingungen sind für eine Einführung wichtig? Und welche Rolle spielen dabei die Kosten und die Zahlungsbereitschaft der Unternehmen?
UBA-MOB untersucht diese Fragen und möchte besser verstehen, was Unternehmen brauchen, damit Mobilitätsbudgets in der Praxis funktionieren können.
Dabei werden unterschiedliche Unternehmensgrößen, Branchen, Standorte und Mobilitätsbedingungen berücksichtigt.
UBA-MOB verbindet unterschiedliche Perspektiven und Forschungsmethoden:
Unternehmensbefragung
Unternehmen werden zu ihren Einschätzungen, Erfahrungen und ihrer Zahlungsbereitschaft im Zusammenhang mit Mobilitätsbudgets befragt.
Vertiefende Gespräche
Ergänzende Interviews ermöglichen einen genaueren Einblick in die Überlegungen und Rahmenbedingungen, die hinter unternehmerischen Entscheidungen stehen.
Mobilitätsdaten
Zusätzliche Daten helfen dabei, die Ergebnisse in den Kontext der tatsächlichen Mobilität und der Arbeitswege zu setzen.
So entsteht ein umfassenderes Bild davon, welche Chancen, Anforderungen und Herausforderungen mit Mobilitätsbudgets aus Sicht von Unternehmen verbunden sind.
Mobilitätsbudgets können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Arbeitswege nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Damit sie sich in der betrieblichen Praxis etablieren können, braucht es jedoch ein besseres Verständnis dafür, welche Rahmenbedingungen Unternehmen und Beschäftigte dafür benötigen.
UBA-MOB untersucht diese Voraussetzungen und schafft damit empirisch fundiertes Wissen für die Weiterentwicklung betrieblicher Mobilität in Österreich. Die Ergebnisse sollen zeigen, welche Ansätze Potenzial haben, wo Herausforderungen liegen und wie Mobilitätsbudgets künftig gezielter eingesetzt werden können.
Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung nachhaltiger Mobilität und zur Dekarbonisierung des Verkehrs.
Projektkonsortium: Klimabündnis Österreich, Klimabündnis Oberösterreich & tbw research
Projektlaufzeit: 01.06.2026 – 30.11.2027
Förderprogramm: Zero Emission Mobility plus 2025
Fördergeber: Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) / Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Kontakt: Klimabündnis Österreich | Prinz-Eugen-Straße 72/1.5, 1040 Wien | office@klimabuendnis.at | T: 01/581 5881-0
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