Textilien in der Kreislaufwirtschaft

Die Rolle der Gemeinden und Verbände in der Bewirtschaftung von Alttextilien in Österreich

Die Sammlung von Alttextilien gerät zunehmend unter wirtschaftlichen Druck: Sinkende Erlöse, steigende Sortierkosten und wachsende Mengen minderwertiger Textilien stellen die Organisation der Sammlung vor Herausforderungen. Dies hat Auswirkungen auf bestehende Sammelsysteme. Das Webinar im Rahmen des Projekt Team Kreislaufwirtschaft beleuchtet die aktuelle Situation und zeigt, wie Gemeinden und Abfallwirtschaftsverbände strategisch damit umgehen können.

Thema

Die wirtschaftliche Grundlage der Alttextiliensammlung gerät zunehmend ins Wanken. Durch die starke Verbreitung von Fast Fashion gelangen immer größere Mengen qualitativ minderwertiger oder unbrauchbarer Textilien in die Sammelsysteme. Gleichzeitig brechen internationale Absatzmärkte weg und die Kosten für Sortierung und Entsorgung steigen. Für viele soziale Trägerorganisationen und Sammelbetriebe wird die Sammlung damit zum Minusgeschäft – erste Einrichtungen haben ihre Containersysteme bereits reduziert oder eingestellt. In Österreich haben Gemeinden die Organisation der Alttextiliensammlung vielfach an Abfallwirtschaftsverbände und soziale Partner übertragen. Die aktuellen Entwicklungen betreffen daher unmittelbar die Stabilität dieser bestehenden Systeme. Steigende Kosten, Qualitätsprobleme in der Sammlung und neue regulatorische Perspektiven – etwa eine erweiterte Herstellerverantwortung auf EU-Ebene – werfen strategische Fragen für Gemeinden und Verbände auf.

Das Webinar bietet einen kompakten Überblick über die aktuelle Marktsituation, kommunale Verpflichtungen und Positionen sowie Praxisbeispiele aus Regionen. Ziel ist es, Gemeinden und Verbänden Orientierung zu geben, Risiken frühzeitig einzuordnen und Handlungsoptionen für eine langfristig tragfähige Bewirtschaftung von Alttextilien im Sinne der Kreislaufwirtschaft aufzuzeigen.

Das Webinar findet statt im Rahmen des Projekt Team Kreislaufwirtschaft, durchgeführt vom Ressourcen Forum Austria, Circular Economy Forum Austria, Klimabündnis Österreich und dem Verein der Klima-Modellregionen Österreich und wird aus Mitteln der gemeinsamen Agrarpolitik von Bund, Ländern und Europäischer Union gefördert.

Programm

  • 09:00 – Begrüßung und Einstieg Textilien in der Kreislaufwirtschaft
    • Moderation: Andreas Van-Hametner, Team Kreislaufwirtschaft
  • 09:05 – Alttextilien in Österreich: Zahlen, Daten, Fakten zur Bewirtschaftung
    • Markus meissner, pluswerk gmbH
  • 09:20 – Rechtlicher Rahmen und die Position der kommunalen Abfallwirtschaft
    • Michael Bartmann, ARGE AWV
    • 09:35 – Die Rolle der Sozialwirtschaft und das Beispiel Vorarlberg
      • Matthias Neitsch, Reuse Austria
  • 09:50 – Regionales Beispiel
    • Angefragt
  • 10:05 – Diskussion und offene Fragen aus dem Publikum
  • 10:20 – Zusammenfassung und Ausblick
  • 10:30 – Ende der Veranstaltung
    • Andreas Van-Hametner, Team Kreislaufwirtschaft

Datum und Uhrzeit

Datum: 18. März 2026

Uhrzeit: 09:00 – 10:30

Veranstalter: Team Kreislaufwirtschaft – Ressourcen Forum Austria, Circular Economy Forum Austria, Klimabündnis, Verein Klima-Modellregionen

Programm

  • 09:00 – Begrüßung und Einstieg Textilien in der Kreislaufwirtschaft
    • Moderation: Andreas Van-Hametner, Team Kreislaufwirtschaft
  • 09:05 – Alttextilien in Österreich: Zahlen, Daten, Fakten zur Bewirtschaftung
    • Markus Meissner, pulswerk gmbH
  • 09:20 – Rechtlicher Rahmen und die Position der kommunalen Abfallwirtschaft
    • Michael Bartmann, ARGE AWV
  • 09:35 – Die Rolle der Sozialwirtschaft und das Beispiel Vorarlberg
    • Matthias Neitsch, Reuse Austria
  • 09:50 – Regionales Beispiel
    • angefragt
  • 10:05 – Diskussion und offene Fragen aus dem Publikum
  • 10:20 – Zusammenfassung und Ausblick
  • 10:30 – Ende der Veranstaltung
    • Andreas Van-Hametner, Team Kreislaufwirtschaft

Zielgruppe

Gemeindevertreter:innen, Gemeindemitarbeiter:innen, öffentliche Institutionen, interessierte Öffentlichkeit

Anmeldung

Die Teilnahme an diesem Webinar ist kostenlos und unter diesem Link möglich. Wir bitten Sie um Anmeldung bis zum 17. März 2026.